Autor: Frank Tegtmeyer, Hamburg
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Dieser Artikel wird nicht mehr weiter gepflegt. Er enthält einige
technisch überholte Aussagen, viele Aussagen sind aber auch heute noch
gültig. Um die Zugreifbarkeit zu gewährleisten, wird der Artikel
auf dem Server belassen.
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Sie sie bitte. Ich bin daran interessiert, wie andere
über die Thematik denken.
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Noch eine kurze Vorstellung der auf meinen Seiten auftauchenden
Buttons:
-
- Dieser Button ist als Karikatur des bei vielen Websites auftauchenden
"Netscape now" oder "Best viewed with MSIE" oder sonstiger Browserbuttons
gedacht. Sein Zweck ist das genaue Gegenteil der karikierten Buttons: Der
Link verweist auf die "Best viewed with any browser"-Kampagne, die es sich
zum Ziel gesetzt hat, die Zugreifbarkeit von Websites zu erhöhen.
Ein praktisches Beispiel: in den USA ist Klage gegen eine
öffentliche Institution erhoben worden, weil sie Informationen
nur im Web publiziert, diese aber unter Verwendung browserspezifischer
Merkmale "layoutet". Damit wird etlichen Web-Nutzern der Zugriff auf
die Informationen unmöglich gemacht, was zum Beispiel auch für
Blinde und Sehschwache zutrifft. Ebenso sind Nutzer von nicht allgemein
verbreiteten Systemen von der Benutzung ausgeschlossen.
-
- Der Verweis auf den HTML-Syntax-Checker des WWW-Konsortiums,
der online zur Verfügung steht. Jeder Web-Autor sollte seine HTML-Seiten
zumindest auf syntaktische Korrektheit prüfen. Die Anzeige im
eigenen Browser ist nicht als ausreichend anzusehen. Was ein Browser
zur Anzeige gerade noch akzeptiert, kann von einem anderen Browser
durchaus als Syntax-Schrott abgewiesen oder auf völlig verkehrte
Art und Weise dargestellt werden.
-
- Bobby ist ein HTML-Checker, der außer der reinen Syntaxprüfung auch sogenannte
Zugreifbarkeitstests sowie Messung von Downloadzeiten durchführt.
Es wird geprüft, ob Ihre Seiten auch für Hilfssysteme
für Blinde und Sehschwache geeignet sind. Angeboten wird dieser
Service von CAST, einer non-profit Organisation, die leider keinerlei
Unterstützung von den Browser-Herstellern erfährt.
Interessant: man kann Bobby auf dem eigenen Server installieren.
- Dieser Punkt hat eigentlich nichts mit meiner Seitengestaltung
zu tun, er ist mir aber sehr wichtig.
SPAM ist wohl die schlimmste Seuche, die das Internet und angeschlossene Netze
jemals heimgesucht hat.
Da die Politik schläft, die Rechtssprechung mit dem Phänomen
nichts anfangen kann und die Spammer sich immer weiter ausbreiten,
hilft nur der Selbstschutz. Man kann den Spammern die Arbeit erschweren,
sich bei deren Providern über sie beschweren und sie mit rechtlichen
Schritten verfolgen. Alle sinnvollen Mittel sollten ausgeschöpft werden.
Druck in Richtung der Politiker ist wichtig, ebenso muß einschlägigen
Äußerungen der Direktmarketing-Verbände öffentlich
widersprochen werden. Klagen gegen Spammer sind ebenso ein gutes Mittel,
diese Werbeform kostenaufwendiger und damit unattraktiv zu machen und eventuell
sogar ein gesetzliches Verbot herbeizuführen.
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letzte Änderung: 1999-06-02
Frank Tegtmeyer <fte@fte.to>